Eingang
Seminarraum1
Seminarraum2
Cafeteria
 

Programm - Körper und Bewegung

Embodiment - Schnupperworkshop

Die Kunst, meinen Körper als Instrument zu stimmen

Wer die Unlust am Bewegen, das Gefühl des Unvermögens, ständige Verspannungen in Nacken und Schultern, Ruhelosigkeit oder plötzlich auftretende Erschöpfungszustände kennt, wird sich nach dem Kennenlernen der B.L.I. Embodiment Lagepositionen wie verwandelt fühlen und einen Weg für sich entdecken können, um zu einem ganz neuen Körperempfinden zu gelangen.
Eine Ursache für die beschriebenen Missempfindungen können unausgereifte Bewegungsmuster aus der frühesten Kindheit sein, die dazu führen, dass es vielen Kindern und Erwachsenen nicht gelingt, geschickte und fließende Bewegungen aus einer entspannten Körperhaltung heraus auszuführen. Als Folge kann es zu Sprach-, Konzentrations- und Lernstörungen kommen.

Embodiment (Verkörperung) wurde durch das Bernard Lievegoed Institut in Hamburg seit dem Jahr 2000 als anthroposophische Krankengymnastik entwickelt. Das Konzept beruht auf der Rota-Therapie, der Biodynamischen Körperpsychotherapie, dem Bobath-Konzept, der anthroposophischen Pädagogik und Heilpädagogik. Ebenso geht es von den Ergebnissen der Göttinger Forscher um Gerald Hüther aus, dass körperliche Haltungen in starkem Maße unser Lebensgefühl bestimmen.
Durch die BLI-Embodiment Übungen können die physiologisch gesunden Bewegungsabläufe nachhaltig nachreifen. Werden sie regelmäßig ausgeführt, mildern sich die Folgestörungen ab oder heilen sogar ganz aus.

  • der Muskeltonus pendelt sich in einer gespannt-entspannten Mitte ein
  • die „kleinen” Muskelstränge, die unsere Wirbelsäule stützen, bilden sich aus
  • die freie Kopfkontrolle wird ermöglicht
  • frühkindliche Muster werden gehemmt, was freie Bewegungen ermöglicht
  • die Eigenwahrnehmung durch den kinästhetischen und vestibulären Sinn reift nach
  • die Qualität der Rotation in der Bewegung wird erreicht und lädt den Astralleib ein, sich zu verbinden
  • die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft ermöglicht dem „Ich”, sich zu verbinden und den Raum zu ergreifen

Haltungs- und Bewegungsstörungen, Stoffwechselschwächen, Aufmerksamkeits-, Sprach- und Lernstörungen, Zahnwechsel- und Fehlstellungsprobleme, Kiefer-, Nacken-, Rücken-, Hüft- und Knieschmerzen können dauerhaft überwunden werden.
Bei Kindern mit Hyper-/ Hypo-Aktivität sinkt der Stresslevel, die Konzentrations- und Lernbereitschaft verbessert sich und das Bewegungstempo pendelt sich in einen harmonischen Bereich ein. Schlafstörungen bessern sich, nächtliches Zähneknirschen hört nach kurzer Zeit auf, der Atem wird ruhiger und die Stimme kommt in eine mittlere Lage. Wohlgefühl stellt sich ein. Aufgaben können so entspannt wie möglich und so konzentriert wie nötig erledigt werden. Das Gefühl dauerhafter Erschöpfung kann sich zu der inneren Haltung wandeln, die besagt: Ich bestimme, wie viel Energie ich in etwas stecken möchte.

Dieser Schnupperworkshop richtet sich an Lehrer, Erzieher, Therapeuten, Eltern und Großeltern, die für sich oder für die ihnen anvertrauten Kinder Hilfe suchen. Theoretische Erläuterungen und praktische Übungen vermitteln den Ansatz und die Wirkung der Methode.

In Kooperation mit den Berufsbegleitenden Kursen für Waldorfpädagogik Ruhrgebiet e.V.

Leitung: Renate Magin
Ort: Hiberniaschule, Holsterhauser Str. 70, 44652 Herne
Gebühr in EUR: 120,00 + 15,00 für Verpflegung
Dauer: 12 Kursstunden
Kursnummer: 17235
Für diesen Kurs ist keine Anmeldung mehr möglich!
Kurs drucken
Fr
29.09.2017
 — 17:00 bis 20:30 Uhr
Sa
30.09.2017
 — 09:30 bis 17:30 Uhr

Andere Kurse der gleichen Kategorie finden Sie HIER